Fotos: Andrew Phelps, Natali Glišić
Gemeinsam Visionen für Räume entwickeln.
Wir begleiten Gemeinden, Bildungseinrichtungen und Projektträger*innen bei der gemeinwohlorientierten Entwicklung zukunftsfähiger Räume: Mit einem klaren Fokus auf Partizipation – Von Beteiligungsprozessen in der Bauphase 0 über innovative Schulbauberatung bis hin zu Konzepten für Zukunftsräume und Neues Wohnen – schaffen wir nachhaltige Lebensräume, die Vielfalt fördern, den sozialen Zusammenhalt stärken und lokalen Bedürfnissen gerecht werden.
Wie wir arbeiten
Die Grundlage unserer Beteiligungsprozesse bildet die RAUM.WERTmethode. Sie ermöglicht eine Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Fachleuten und Laien und ist vielseitig einsetzbar – ob in Schulen, Unternehmensräumen, Außenbereichen, Quartieren oder in Räumen für Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen: Mithilfe dieser Methode können alle Beteiligten ihre Bedürfnisse an den Raum klar und wirksam formulieren, und individuelle Bedürfnisse werden übersetzt in in tragfähige, gemeinsame Raumlösungen.
Unsere Kompetenzen
Seit über 15 Jahren organisieren und begleiten wir Beteiligungsprozesse im gesamten deutschsprachigen Raum. Unsere Überzeugung: Ein Planungsergebnis kann nur dann sozial nachhaltig sein, wenn die Bedürfnisse aller Nutzer*innen von Anfang an berücksichtigt werden.
In unseren Workshops nutzen wir die von uns entwickelte RAUM.WERTmethode. Sie ermöglicht eine Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Fachleuten und Laien – strukturiert, wertschätzend und zielgerichtet. So werden verborgene Potenziale sichtbar und es entstehen lebenswerte, zukunftsfähige Räume, die den tatsächlichen Anforderungen aller Nutzer*innen gerecht werden.
Alle RAUM.WERTprozesse werden von erfahrenen Architekt*innen geleitet. Das garantiert fundierte fachliche Expertise in jeder Phase des Beteiligungsprozesses. Das Ergebnis ist ein klar strukturierter Prozess mit greifbaren Resultaten – darunter ein detailliertes Funktions- und Raumprogramm, das direkt in die weitere Planung überführt oder als Grundlage für die Ausschreibung eines Wettbewerbs verwendet werden kann.
Das Thema Bildungsbau liegt uns besonders am Herzen – die Schulbauberatung zählt zu unseren zentralen Kompetenzen. Mehr als 30 Schulen durften wir bereits mit einem RAUM.WERTprozess auf ihrem Weg zu einem Neu- oder Umbau begleiten.
In einem RAUM.WERTprozess decken wir die Bedürfnisse aller Nutzer*innen auf: Wir arbeiten mit Schüler*innen, Lehrpersonen, Direktion, Eltern, Politik und Verwaltung sowie auch Vertreter*innen von Vereinen und anderen, die den Schulbau nutzen werden.
Außerdem unterstützen wir Schulen dabei, ihr pädagogisches Konzept zu entwickeln oder zu schärfen – denn wir sind überzeugt davon, dass nur dann ein zukunftsfähiger Bildungsbau entsteht, wenn Raumkonzept und Pädagogik sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.
Wir entwickeln gemeinsam mit Gemeinden Zukunftsräume: Dabei wird bestehendes Raumangebot genutzt, und durch flexible und individuelle Gestaltung so weiterentwickelt, dass unterschiedlichste Bedürfnisse vereint werden können: Zukunftsräume sind in erster Linie Begegnungsräume, und können genutzt werden für flexibles Arbeiten, Lernen und Begegnung, zum Musizieren, Essen, als lokaler Markplatz und und vieles mehr – je nach den Bedürfnissen der Gemeindebewohner*innen.
Zukunftsräume sind immer passgenau auf die jeweilige Gemeinde zugeschnitten, und werden in partizipativen Prozessen entwickelt. Sie fördern die Gemeinschaft und die Teilhabe.
Die Ziele unseres Zukunftsräume-Konzepts:
- Leerstand sinnvoll und nachhaltig nutzen
- Lokale Strukturen stärken und vernetzen
- Gemeinden attraktiver machen und Landflucht entgegenwirken
Das Wohnen älterer Menschen zählt zu den größten Herausforderungen, vor denen Gemeinden heute stehen. Die Pflegekrise, der steigende Bedarf an passgenauen Wohnformen und der Wunsch nach selbstbestimmtem Leben im Alter machen deutlich: Es braucht neue, durchdachte Konzepte – und vor allem Beteiligung.
Wir unterstützen Gemeinden dabei, Wohn- und Lebensformen für ältere Menschen strategisch, nachhaltig und gemeinsam mit der Bevölkerung zu entwickeln. In unseren professionellen Beteiligungsprozessen bringen wir Bürger*innen, Expert*innen und politische Entscheidungsträger*innen an einen Tisch. So entstehen Lösungen, die auf die tatsächlichen Bedürfnisse vor Ort eingehen.
Ob betreutes Wohnen, betreubares Wohnen, Mehr-Generationen-Wohnen oder innovative Mischformen – wir erarbeiten gemeinsam mit Ihrer Gemeinde, welche Modelle wirklich zu Ihnen passen. Unser Prozess liefert nicht nur fundierte Entscheidungsgrundlagen, sondern stärkt auch Akzeptanz und Identifikation in der Bevölkerung.
Als Mitbegründer*innen der Gemeinwohlökonomie bringen wir nicht nur umfassendes Fachwissen mit, sondern auch eine klare Haltung: Räume müssen dem Gemeinwohl dienen – sozial, ökologisch, demokratisch und wirtschaftlich.
Seit vielen Jahren begleiten wir Kommunen, Institutionen und Organisationen bei der Entwicklung von Räumen, die weit über funktionale Anforderungen hinausgehen. Wir gestalten Orte, die Zusammenhalt fördern, Teilhabe ermöglichen und ökologische Verantwortung ernst nehmen – ob im urbanen Quartier, im Bildungsbau oder im öffentlichen Raum.
Gemeinwohlorientierte Raumentwicklung bedeutet für uns:
- Räume zu schaffen, die den Bedürfnissen vieler statt den Interessen weniger dienen
- ökologische, soziale und kulturelle Qualitäten gleichwertig zu berücksichtigen
- Wirtschaftlichkeit im Einklang mit Sinn, Menschlichkeit und Nachhaltigkeit
Best Practice Projekte
Stiftung Ungarbühl
Die Schweizer Stiftung Ungarbühl hat sich über viele Jahre hinweg als Stiftung etabliert, die sich aktiv für die Interessen und Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzt, und bietet unter anderem inklusive Wohnangebote. Wir durften die Stiftung mit einem RAUM.WERTprozess begleiten, als dessen Ergebnis ein Kleinwohngruppenprojekt in Planung ging, das 2025 verwirklicht werden soll.
Service Center Bauen Krems
Ausgangspunkt war die Entscheidung, drei Standorte auf einen zusammenzulegen. Im Rahmen eines RAUM.WERTprozesses wurde erarbeitet, welche Chancen hinsichtlich des Raumkonzeptes das für alle bietet. Das realisierte Projekt hat eine hohe Zufriedenheit bei Mitarbeitenden und Kund*innen erreicht.
Schulcampus Neustift
In der Tiroler Gemeinde Neustift sollten sechs Schulen und ein Internat zu einem Schulcampus zusammengeführt werden: Ein komplexes Vorhaben mit einer Vielzahl von Beteiligten und Bedürfnissen. Im Rahmen eines RAUM.WERTprozesses mit verschiedenen Workshops durften wir die Gemeinde dabei unterstützen, alle Ansprüche in einen Raumkatalog zu übersetzen.
Das sagen unsere Auftraggebenden
„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen: Dieser bekannte Ausspruch, der Aristoteles zugeschrieben wird beschreibt für mich die Zusammenarbeit mit Ursula Spannberger und ihrem Team sehr treffend.
Ein Beteiligungsprozess soll dazu dienen den Blick zu heben, auch rundum zu schauen, die Beteiligten zusammenzuführen, um Ergebnisse zu extrahieren und daraus gestärkt und mit geschärftem Blick hervorzugehen.
Ursula Spannberger nimmt einen dabei an der Hand, führt, ohne zu drängen, steht in der Findungsphase lenkend beiseite und begleitet in dem gewünschten Tempo zum Ziel.
Am Ende des Prozesses weiß man wie die Segel zu setzen sind.
Ich bin davon überzeugt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Boden, die unumgänglichen Investitionen in den Klimaschutz und der finanzielle Rahmen hinkünftig eine Phase -1 in den Planungen verlangen und jedweder geschaffene umbaute Raum bestmöglich einem breiten Nutzerkreis dienen muss.“
„Am meisten hat mich begeistert, dass mir durch den Prozess erst so richtig klar wurde, was wir wirklich brauchen um gut zusammenarbeiten zu können, aber auch wie wichtig die Gestaltung der Geschäftsstelle in der Kommunikation nach außen ist und wie das Menschen anziehen könnte, zb (potentielle) Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Kooperationspartner*innen, etc. Es entstand so ein spannendes Konzept für eine Art ‚Hub‘ für Zusammenarbeit, Begegnung, Fortbildung, Vernetzung, etc.“



