Valerie Rainer vom Vorarlberger Architekturbüro Rainer+Amann hat die RAUM.WERTakademie2024_25 absolviert, und als Abschlussprojekt einen RAUM.WERTprozess in ihrem Büro durchgeführt: Unter dem Titel „Zurück zum Atelier“ waren alle Geschäftsführenden und Mitarbeitenden aufgerufen, sich über die räumliche Gestaltung ihres Arbeitsumfeldes Gedanken zu machen.

Das Büro Rainer+Amann, das in dritter Generation geführt wird, ist untergebracht in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das zuvor ein Gasthaus beherbergte – behutsamer Umgang mit dem Bestand und den gewachsenen Strukturen ist in diesem Projekt also besonders wichtig. Valerie Rainer versteht die räumliche Entwicklung auch als Organisationsentwicklung:

„Die räumliche Neuorientierung des Ateliers versteht sich als Teil eines umfassenden Entwicklungsprozesses. Sie sucht die Qualität der Architektur nicht allein im Ergebnis, sondern im Prozess der Auseinandersetzung mit den eigenen Arbeitsweisen, Strukturen und Räumen. Das Ziel ist ein Arbeitsumfeld, das die Kultur des Büros räumlich sichtbar macht – ein Ort, der produktives Arbeiten, konzentriertes Denken und kollegialen Austausch gleichermaßen ermöglicht. Der räumliche Wandel soll Bestehendes respektvoll weiterentwickeln und zugleich neue Möglichkeiten eröffnen, wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Kreativität räumlich unterstützt.“

Ergebnis des Prozesses ist ein Qualitätenkatalog zur räumlichen Neuorientierung, der 2026 in konkreten Maßnahmen umgesetzt werden soll.

RAUM.WERTprozess: Valerie Rainer, 2025

Fotos: Valerie Rainer

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