Die Lebenshilfe Salzburg wünscht sich eine Geschäftsstelle, die ihren räumlichen Anforderungen entspricht, und die die Werte des gemeinnützigen Unternehmens widerspiegelt. Im Beteiligungsprozess mit der RAUM.WERTmethode haben wir die derzeitigen räumlichen Gegebenheiten untersucht, und Visionen für eine neue Geschäftsstelle gesammelt. Nun muss evaluiert werden, ob die aufgedeckten Bedürfnisse und Anforderungen am derzeitigen Standort umgesetzt werden können, oder ob neue Räume gefunden werden müssen.
Um eine „Richtung“ zu finden, haben die Mitarbeitenden die Phase zwischen den beiden Großgruppenworkshops sehr aktiv genutzt. Es wurden einige Exkursionen zu ähnlichen Unternehmen gemacht, um sich Input zu holen. Außerdem haben die Mitarbeitenden durch kleine räumliche Experimente wie das tauschen von Räumen versucht herauszufinden, wie sie die bestehenden Räume anders nutzen könnten.
Einige Erfahrungen von Teilnehmenden der Workshops:
„Der Blick wurde geschärft, ich habe jetzt eine andere Wahrnehmung für die Vor- und Nachteile unserer Räume.“
„Der Raumtausch hat das Bewusstsein für andere wachsen lassen.“
„Bei den Exkursionen ist mir aufgefallen, was besser sein könnte, obwohl ich eigentlich zufrieden war…“
Bei den Exkursionen habe ich deutliche Unterschiede bemerkt. Ich möchte eine Zentrale, die die Lebenshilfe so repräsentiert, wie es unserer Vision entspricht.“
Ein Fazit von Guido Güntert, dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Salzburg, über den RAUM.WERTprozess:
„Am meisten hat mich begeistert, dass mir durch den Prozess erst so richtig klar wurde, was wir wirklich brauchen um gut zusammenarbeiten zu können, aber auch wie wichtig die Gestaltung der Geschäftsstelle in der Kommunikation nach außen ist und wie das Menschen anziehen könnte, zb (potentielle) Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Kooperationspartner*innen, etc. Es entstand so ein spannendes Konzept für eine Art ‚Hub‘ für Zusammenarbeit, Begegnung, Fortbildung, Vernetzung, etc.“
RAUM.WERTprozess: 2025
Fotos: Anna Pieper









