C3-Bibliothek Wien – Beteiligungsprozess & Planung: Ursula Spannberger, Fotos: Andrew Phelps
Kooperationen
RAUM.WERT arbeitet gemeinwohlorientiert und kooperativ. Hier finden Sie Unternehmen, Initiativen und Personen, mit denen wir zusammenarbeiten.
Kommende Veranstaltungen
Lunchtalk
Wie machen Mädchen & junge Frauen den digitalen Raum für sich aktiv gestaltbar und positiv nutzbar?
Unser Beitrag zu Ditact 2025 – women’s IT summer studies (eine Veranstaltung der Universität Salzburg)
Heranwachsende brauchen Freiräume, um sich entfalten zu können. Doch wo finden sie diese heutzutage? Während ihnen in der realen Welt immer weniger Räume zur freien Verfügung stehen, haben sie die digitale Welt erobert: Seit dem Siegeszug von Smartphones steht fast jedem Teenager der Zugang zum Internet offen, und die Jugendlichen werden dort oft völlig sich selbst überlassen.
Die Folgen dieser Entwicklung werden nun, da die erste Generation, die mit dem Internet in der Hosentasche groß geworden ist, langsam erwachsen wird, immer deutlicher: Nicht erst seit der Pandemie gibt es eine drastische Zunahme von psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, die in Zusammenhang mit starkem Nutzen von digitalen Medien zu stehen scheint, und die Mädchen und Frauen auf eine besondere Art betrifft.
Wir möchten in unserem Talk diese Entwicklung gemeinsam mit Interessierten beleuchten, und uns – anhand des Kriterienkatalogs der IT.WERTe – folgende Fragen stellen:
- Wie sollte der Zugang zu digitalen Räumen und diese Räume selbst gestaltet sein, damit sie für Mädchen und junge Frauen aktiv gestaltbar und positiv nutzbar sind?
- So wie im realen Raum, gibt es genderspezifische Unterschiede auch in der Nutzung von digitalen Räumen. Wie unterscheidet sich die Internet-Nutzung von Mädchen und Jungen, und welche Auswirkungen haben die spezifischen Nutzungsverhalten?
- Wie kann digitale Grundbildung funktionieren, und was sollte Kindern und Jugendlichen, insbesondere Mädchen, vermittelt werden?
03.09.2025, 13:00h – 13:45h | Techno Z, Salzburg
Kamingespräch
Zwischen Baukultur und Budget: Neue Wege zu selbstbestimmtem Wohnen
Wohnen zählt zu den brennendsten Themen unserer Zeit – und betrifft Menschen auf vielfältige Weise, sowohl in urbanen Zentren als auch in ländlichen Regionen.
Bezahlbarer und qualitativ hochwertiger Wohnraum wird zunehmend zur Herausforderung, der sich Städte und Gemeinden stellen müssen. Zwischen steigenden Baukosten, begrenztem Budget und dem Wunsch nach gestalterischer Qualität gilt es, neue Wege im Wohnbau zu finden – Wege, die aktuellen Entwicklungen wie dem demografischen Wandel, veränderten Familien- und Erwerbsmodellen sowie der dringenden Notwendigkeit einer Ökologisierung des Bauens Rechnung tragen.
In diesem Spannungsfeld gewinnen partizipative Prozesse an Bedeutung: Sie rücken die Perspektiven der Betroffenen in den Mittelpunkt, kommen dem wachsenden Bedürfnis nach mehr Selbstbestimmung und Mitgestaltung im Wohnumfeld entgegen, stärken Gemeinschaften und schaffen Akzeptanz für „Neues“.
Wir diskutieren mit folgenden Expert*innen:
Ulrike Schartner – ZT-Ausschuss Wohnbau und Leistbarkeit
Anne Graupner – ETH Zürich | Urbanthinktank_next
Elias Molitschnig – Abteilung Baukultur, BMWKMS
Veronika Felber – querkraft architekten, Gründungsmitglied von Gleis 21
Weitere Expert*innen sind angefragt
Mit einer Keynote von Michaela Kauer – Leiterin Verbindungsbüro Wien – Brüssel
Moderation: Ursula Spannberger und die Teilnehmenden der RAUM:WERTakademie
25.09.2025, 19:00h – 21:00h | querkraft architekten | Börseplatz 2 | 1010 Wien
Wir danken querkraft architekten für die Kooperation!
Hier finden Sie die Einladung zum Download
Archiv
Workshop
Gendergerechte Stadtplanung: Wie können wir uns den öffentlichen Raum besser nutzbar machen?
Unser Beitrag zum WIA Festival 2025
Wie Menschen den Stadtraum nutzen, ist abhängig von Faktoren wie Herkunft, Alter, kognitiven Fähigkeiten und Bildungsstand, aber auch von unserem sozialen Geschlecht und der Rolle, die wir in dem Moment ausführen. Viele Untersuchungen haben mittlerweile gezeigt, dass es genderspezifisches Nutzungsverhalten gibt: Frauen nutzen die städtischen Infrastruktur stärker als Männer, sie gehen häufiger zu Fuß und benutzen mehr öffentliche Verkehrsmittel, erledigen wesentlich mehr Wege zur Begleitung von Kindern und älteren Menschen, zum Einkaufen und zu Erledigungen; dagegen werden die öffentlichen Räume, die für Jugendliche geplant werden (meist Sportanlagen), viel stärker von Jungen als von Mädchen besucht.
Die speziellen Bedürfnisse von Mädchen und Frauen werden in der Planung kaum berücksichtigt, was unter anderem daran liegt, dass sie zu selten deutlich formuliert werden. Unser Workshop soll einen praktischen Beitrag leisten, die genderspezifischen Bedürfnisse der Teilnehmer*innen mit Hilfe der RAUM.WERTmethode zu beleuchten und gemeinsam Strategien zu formulieren, wie wir uns den öffentlichen Raum besser nutzbar machen können.
WIA (Women in Architecture) Festival
WIA 2025 ist das erste deutschlandweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in Architektur, Innenarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst: Vom 19. bis zum 29. Juni 2025 beleuchten zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland die Leistungen von Planerinnen sowie das Thema Diversität in der Baukultur.
28.06.2025, 14.00h – 18.00h, Atelier am Isartorplatz
Talk zum Thema „Alter und Architektur“
Die Ausstellung „Wie gehts’s, Alter“ des afo – Architekturforum Oberösterreich widmet sich dem Themenkomplex des Älterwerdens im Zusammenhang mit Leben, Wohnen und Bauen, und gastiert im Rahmen der Open Studios in Steyr. Am 22.05 fand ein Talk zum Thema „Alter und Architektur“ statt, in dem sich Ursula Spannberger und andere Gästen folgenden Fragen näherten: Wie kann und muss Wohnen im Alter aussehen? Wie kann ein altersgerechtes Wohnen im ländlichen Raum und Ortszentren aussehen ? Wie gehen Architektur und Planung mit diesen Herausforderungen um?
Das vollständige Programm finden Sie hier.
Kamingespräch
Gemeinwohl-Ökonomie: Wie gelingt menschenwürdige und nachhaltige Architektur?
2. Kamingespräch des RAUM.WERTinstituts
Das zweite Kamingespräch im Rahmen der RAUM.WERTakademie fand am 15.05.2025 im Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil statt. Auch dieses Kamingespräch hatte ein Thema, das dem RAUM.WERTinstitut sehr am Herzen liegt: Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). 2010 in Österreich entstanden, hat sich diese Bewegung mittlerweile in 33 Ländern weltweit verbreitet. Ihr Ziel ist es, die Wirtschaft grundlegend positiv zu verändern: Sie setzt sich dafür ein, dass ethisches Wirtschaften zur Selbstverständlichkeit wird – und damit allen Menschen zugutekommt.
In diesem Gespräch, das von GWÖ Gründungsmitglied und GWÖ Beraterin Isabella Klien moderiert wurde, sprachen Franz Ryznar ( Architekt und GWÖ-Pionierunternehmer, Wien), Lorenz Trattner (360°//GOOD ECONOMY Netzwerk, Wien) und Reinhard Weinmüller, der Wirtschaftsdirektor und Umweltmanagementbeauftragter St. Virgil, sowie die Teilnehmenden der RAUM.WERTakademie über Erfahrungen mit Gemeinwohl-Ökonomie auch aus unternehmerischer Sicht, über „gutes Leben für Alle“, über Maßnahmen zur Klimaanpassung und wie diese über partizipative Prozesse mehr Akzeptanz erfahren können.
15.05.2025 | St. Virgil, Salzburg
Hier gibt es ein Video der Review!

Kamingespräch
Partizipation bei Planungsprozessen – wozu?
Dieses Gespräch fand am 06.03 in der Initiative Architektur statt. Teilnehmende der RAUM.WERTakademie diskutierten unter anderem mit Anna Schiester, Stadträtin für Stadtplanung, Mobilität und Klimaschutz, Johanna Weißenbacher, Amtsleiterin der Gemeinde Faistenau, Nicole Wentzel, Gebäudemanagement Wuppertal, Abteilung Projektentwicklung und Nachhaltigkeit, und dem Altbürgermeister von Radtadt, Josef Tagwercher.
Sie können hier eine Aufzeichnung des Gespräches sehen!
In Kooperation mit

Das RAUM.WERTinstitut e.V.
Ursula Spannberger
Architektin und Mediatorin, Gründerin der RAUM.WERTakademie und Vorsitzende des RAUM.WERTinstituts
Angela Müller
Architektin, stellvertretende Vorsitzende des RAUM.WERTinstituts
Valerie Rainer
Architektin, Kassierin des RAUM.WERTinstituts
Isabella Klien
Holistische Organisationsentwicklerin, GWÖberaterin und -ausbildnerin
Tobias Lindeke
Experte für Arbeit mit behinderten Menschen, Gründer von ‚Eigenes Schaffen‘
Ursula Maier-Rabler
Kommunikationswissenschaftlerin, Ass-Prof. Uni Salzburg, Fachgebiet Digitalität
Vorsitzende Initiative Salzburg 2024, Mitglied im Vorstand Salzburger Bildungswerk
Claudia Oberholzer
Fachfrau für Praxis- und Organisationsentwicklung, Aussendozentin Fachhochschule Nordwestschweiz
Daniel Oberholzer
Psychopathologe und Sonderpädagoge, Dozent Fachhochschule Nordwestschweiz, Teilhabe- und Wirkungsforschung
Franz Ryznar
Architekt, Mediator, Freizeitpädagoge, Mitbegründer der RAUM.WERTmethode
Sonja Schiff
Alternswissenschafterin, Expertin fürs Älterwerden, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Schwerpunkt Altenpflege
Armin Schmelzle
Organisationsberater, Stadt- und Gemeindeentwickler, Agenda 21 Prozesse, GWÖberater und -auditor







